Rückenstärkung für Fachkräfte

Es kursiert gerade unter LehrerInnen immer noch der Aberglauben, dass Supervision nur etwas für Versager ist… aber das Gegenteil ist der Fall. Professionalität erwerben Fachkräfte erst durch Reflektion ihrer Praxiserfahrungen in Einzel- und Teamsupervision – da gibt es keine Abkürzung!

Regelmäßige Supervisionen sollten in allen sozialen Einrichtungen (Kita, Schule usw.) ein MUSS sein – und zwar unabhängig von der aktuellen Problemlage!

Jedes Team sollte mindestens alle zwei Monate Teamsupervision erhalten, damit es bestmöglich und professionell arbeiten kann.

Es wäre wünschenswert, wenn sich alle PädagogInnen ein bis zwei Mal im Schuljahr eine Einzelsupervision gönnen – als Rücksenstärkung für einen sehr verantwortungsvollen Job.

Und es gibt die Möglichkeit, kollegiale Beratung zu etablieren. So kann man, nach einer Einführungszeit, auch ohne teuren Supervisor seinen pädagogischen Alltag reflektieren und verbessern.

Veröffentlicht von

Katrin Paul

Baujahr 1969, Wildnisreisende, Pädagogin, Naturliebhaberin, Mutter und Ehefrau, Kitaleiterin, Qigonglehrerin, Projektmanagerin... immer daran interessiert, der Natur der Sache auf den Grund zu gehen und Weite in den Horizont zu bekommen. Meine Lieblingsthemen: Bewegte Meditation, Coaching zur Potentialentfaltung, Elterncoaching, Kita- und Schulfortbildungen zur Beziehungskompetenz und Umgang mit traumatisierten Kindern.