die leichtigkeit des seins (7)

Erlebe die berührende, warmherzige, befreiende und inspirierende Art von Angela Halvorsen Bogo, Gruppen zu führen und in tiefe Verbindung zu bringen. Wie kannst Du echt sein und dennoch Teil einer Gemeinschaft – hier kannst Du es erleben und in einem sicheren Raum üben.

Es gibt noch max. 3 Plätze, Anmeldung hier:
https://mirabellenhof.de/index.php/Veranstaltung/authentkommunikation/

Dieses kleine Video von Charles Eisenstein hat mir die Augen geöffnet, wie direkt die Vertrauenskultur auf dem Grundgefühl fußt, dass wir alle miteinander verbunden sind und noch wichtiger – ich in mir mit allen mit meinen Anteilen, den bewußten und unbewußten, verbunden bin.

Die Vertrauenskultur verabschiedet sich von Mißtrauen und Kontrolle in den Menschen, aber sie hat eine Voraussetzung: Ich muss mich selbst in meiner Ganzheit spüren können. Wenn mich ein Grundgefühl bestimmt, dass ich nicht für meine Bedürfnisse und Grenzen sorgen kann, eine Art versteckte Opfermentalität, dann werde ich äußere Macht suchen – die Macht bestimmen zu können, die Macht entscheiden zu können, die Macht Dinge stoppen oder in Gang bringen zu können. Viele solcher Menschen landen in Leitungspositionen, denn da ist diese äußere Macht durch Hierarchie und Organisationskultur gegeben.

Auf diese äußeren Machtstrukturen kann ich erst verzichten, wenn ich mich selbst so gut in Verbindung mit mir und anderen fühle, dass ich die Erfahrung habe auch durch Beziehung und Verbundenheit, also durch Dialog und Kontakt, Dinge verändern zu können und für mich ausreichend gut gestalten zu können.

Es ist eine Art Selbstwirksamkeitserfahrung in Beziehung notwendig, damit wir darauf vertrauen können, dass zuerst ich selbst, dann in Folge auch die anderen, meine Grenzen und Bedürfnisse ernst nehmen und berücksichtigen. Und dass es nicht den jahrelang tradierten Widerspruch gibt, entweder ist es gut für mich oder für die Gruppe. Dies kann nur denken, wer sich unverbunden fühlt und noch nie gewagt hat zu erleben, wie sehr das Wohl des Einzelnen das Wohl der ganzen Gruppe fördert!

 

 

April Workshop mit Angela Halvorson Bogo aus Norwegen

Embodied Authentic Communication –
Neue Wege durch Präsenz & Authentizität

Ein Mensch, der sicher in sich selbst ruht und präsent im Augenblick lebt, strahlt eine hohe Anziehungskraft und eine erfrischende Energie aus. Wir hören solchen Menschen gerne zu, lernen leicht von Ihnen und überlassen Ihnen gerne die Führung. Als Erzieher, Lehrer, Therapeut oder in jedem anderen sozialen Beruf macht diese innere Haltung den wichtigen Unterschied, ob mir vieles im Alltag mühelos gelingt oder ich ständig gegen etwas ankämpfe.

Der Workshop „authentische Kommunikation“ zeigt konkrete Wege auf, wie wir die alte Idee, dass Professionalität im sozialen Bereich eine Maske braucht, verabschieden können. Wie können wir unsere ganze Person zeigen und integrieren und erst dadurch in einer neuen, ganzheitlichen Weise professionell agieren?  Denn eines wissen wir, es macht uns ehrlicher, langfristig glücklicher und bringt uns mehr in den Flow. Alle Gefühle, die Intuition und Deine Kreativität sind zugänglich und bereichern Deine Arbeit – welch ein Reichtum, welch ein Potential!

Nutze den Frühbucherrabatt bis 11.3.2018 und sichere Dir einen Platz im Wochenendworkshop 27.-29.4.2018 für nur 220 Euro! Onlinebuchung hier

Im Sommer wird es einen längeren internationalen Sommerkurs auf dem Mirabellenhof mit Angela geben, Termin 18.-21.8.18.

 

die leichtigkeit des seins (7)

Während ich selbst über die üblichen Weihnachtsgeschenke für meine Familie grübele, fällt mir für alle anderen leicht was ein:

Geschenkgutscheine für Lebendigkeit

 

Für Grosseltern:
Wer das Kinderschuh-Abo schon hinter sich hat, der mag seinen erwachsenen Kindern vielleicht echte Unterstützung schenken: Das nächste Leitwolftraining bietet Eltern am 21./22. April 2018 wichtige Orientierung, wie liebevolle Führung in der Familie geht. Nicht für „schlechte“ Eltern, sondern für engagierte Eltern, die mit ihren Kindern wachsen wollen. Jetzt buchen unter buero(at)mirabellenhof.de und wir senden Ihnen noch rechtzeitig eine schöne Geschenkkarte zu!

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Für gute Freunde oder den/die PartnerIn:
Ein Wochenende des Connectionprojects bietet vom 26.-28. Januar 2018 Nahrung auf allen Ebenen: körperlich und seelisch auftanken, im Moment leben, Freude finden, herzhaft lachen, sich selbst neu in Beziehungen erleben, heilsame Verbundenheit fühlen und die eigene Einzigartigkeit neu entdecken… etwas das noch lange nachklingt und ins Leben hineinwirkt.  Jetzt buchen unter buero(at)mirabellenhof.de und wir senden Ihnen noch rechtzeitig eine schöne Geschenkkarte zu!

die leichtigkeit des seins (7)

die leichtigkeit des seins (7)

Im November ist nun der erste Workshop mit Angela Halvorson Bogo im Rahmen des Connection Projekts von Katrin Paul (beziehungskompetent.de) auf dem Mirabellenhof gestartet. Es war erfrischend international, denn wir hatten zwei TeilnehmerInnen aus England und eine aus Finnland, die extra angereist kamen! Es wurde alles zweisprachig verhandelt und so konnte es viele warmherzige und kreative Begegnungen geben, denn Sprache war kein Hindernis!

20171118_104532Angelas unaufdringliche Führung des Workshops berücksichtigt jeden Einzelnen und was er gerade in die Gruppe einbringt. Und die kleinen Übungen bringen alle TeilnehmerInnen auf amüsante, erfrischende Weise raus aus dem Kopf und rein in den Körper und ins Spüren (embodiment). Es gibt Schritt für Schritt Anleitungen, wie wir Erwachsene wieder das freie Spiel erleben können – denn die allermeisten haben es verlernt, offen, neugierig und unvoreingenommen sich einem Gegenstand oder einem Menschen anzunähern.

Und13661865_10153563585977352_1452025689526547119_o das freie Spielen im Kontakt mit mir selbst und anderen bringt unglaubliche Freude und Energie, wenn es gelingt. Aber es fällt uns Erwachsenen schwer, diese „einfachen“ drei Dinge gleichzeitig zu tun: Im Kontakt mit uns selbst, mit einem Ding und mit dem anderen zu sein.
Stattdessen sorgen wir uns um den anderen (wird ihm das Spiel jetzt nicht zu langweilig?) oder bewerten uns (nein, das darf man doch nicht tun oder es ist zu albern) oder wir gehen aus dem Kontakt (halten kein Augenkontakt mehr und machen nur noch unser eigenes Ding).

Die vielen Übungen haben alle als große Bereicherung für den Alltag erlebt. Auch da brauchen wir Präsenz, wenn wir andere führen oder erreichen wollen. Wir brauchen Vertrauen, dass wir genug sind, dass unsere Gefühle gerade richtig sind und dass wir Situationen stoppen und gestalten können.

Die Gruppe bleibt noch einige Zeit durch ein Netzwerk miteinander verbunden und unterstützt sich, das Gelernte zu integrieren. Einige werden auch den zweiten und dritten Workshop mitmachen und so noch besser ihre eigene fachpersönliche Entwicklung fördern können. Auf Wunsch können sich alle TeilnehmerInnen in ihrer Heimatsprache zusätzlich coachen lassen.

Wenn man sich ein ganzes Wochenende mit der „Leichtigkeit des Seins“ beschäftigt, dann können auf einmal die wunderbarsten Dinge entstehen. Hier ist unser Versuch, gleich nach dem Workshop etwas über das Wochenende zu berichten und seht selbst, was passiert, wenn man sich selbst ganz ernst, aber den Ernst des Lebens nicht mehr so wichtig nimmt. Ganz links bin ich (Katrin Paul) und die zweite von rechts ist Angela sowie zwei TeilnehmerInnen aus dem ersten Workshop:

Der zweite Workshop ist bald: Ende Januar. Die Workshops liegen durch den Winter in den Frühling, denn wie in der Natur draußen ist der Winter eine Zeit der Einkehr und Besinnung und des Wachstums im Verborgenen.  Anmeldung schnellstmöglich hier nötig.

die leichtigkeit des seins (7)

Hier noch eine ernsthaftes Feedback (englisch mit deutschen Untertiteln), was so ein spielerischer Workhop für Konsequenzen für Dein Leben hat:

 

Wenn ich anderen Menschen versuche zu erklären, was bei meinem Lieblings-Workshop „Die Leichtigkeit des Seins“ passiert, dann wird das häufig als kindisch abgetan. Ja, wenn es leicht ist,  dann kann das ja keine ernsthafte Fortbildung sein, bei der ich wirklich was wichtiges lerne. Und so lerne ich im Austausch mit anderen: Unser Bild, unsere Vorstellung, dass Lernen ernsthaft, anstrengend und schwer sein muss, sitzt ganz schön tief! Es ist nicht erlaubt, dass es Spass macht und lehrreich ist. Als Ausnahme ja, ein Vortrag darf auch unterhaltsam sein ja, aber wenn Du wirklich lernst, muss es Dich was kosten, Schweiss, Anstrengung, Überwindung. Sonst ist ja die ganze Geschichte mit dem Ehrgeiz, dass man auch mal durchhalten muss und sich zusammenreissen muss, hinfällig.

Als Kinder hatten wir dazu noch eine andere Einstellung. Wir waren wild aufs Lernen, unser ganzes Leben war gleichzeitig Lernen, wir haben immer gelernt, keiner musste uns antreiben, wir wollten einfach Laufen lernen, sprechen lernen, sein wie die Grossen… Bei jedem Spiel, wo wir ungestört versinken konnten, waren wir Forscher über Naturwissenschaften, über uns selbst und über das Miteinander mit anderen Menschen. Wenn keiner Druck ausübte, fiel uns das Lernen leicht, es fiel uns leicht, Rückschläge und Niederlagen hinzunehmen und Dinge 100x auszuprobieren!

Hier kommt ein inspirierender Vortrag, der auch mit der Erkenntnis beginnt, dass unser bekanntes Schulsystem fürchterlich überholt ist. Es erhält nicht die Neugiert und angeborene Lernlust der Kinder, sondern erstickt sie. Das mag im 19. Jahrhundert praktisch gewesen sein, heute ist es unangemessen. Denn die Welt braucht keine gehorsamen, nicht allzuviel fragenden Erwachsenen, sondern Erwachsene, die sich in einer schnell verändernden, immer mehr digital-globalen Welt zurecht finden und diese gestalten können.

Wir haben uns so sehr daran gewöhnt, dass im Schulsystem alles irgendwie träge, schwer und mühsam ist. Man kann als Einzelner nur schwer irgendwas bewegen und das System selbst ist fürchterlich unflexibel.

Wir brauchen heute moderne, selbstlernende Organisationen, in denen Kinder und Erwachsene selbstbestimmt lernen, sich verbinden können (statt in Noten-Konkurrenz zu stehen!) und die Orte des Lebens sind (und nicht des Aushaltens bis es vorbei ist)! Frederic Laloux / Reinventing Organizations bietet solche neue Aussichten und es gibt Schulen, die Innovation wagen!

Wenn Sie und Ihr Team erleben möchten

  • wie Sie erfrischt aus Teamsitzungen kommen
  • bereichert nach einem Arbeitstag nach Hause fahren
  • in der Kita/Schule selbst Kraft schöpfen können
  • dass Begegnungen und Entwicklungen jeden Tag neue Wunder hervorbringen
  • dass Ihr Wirken wirklich Sinn macht und Veränderungen erzeugt

dann ist es vielleicht Zeit, sich mit neuen, selbstlernenden Organisationsformen vertraut zu machen. Es erfordert sehr viel Umlernen der Erwachsenen, sich 100% Ernst zu nehmen und sich mit all seinen Ängsten, Wünschen, Grenzen und Bedürfnissen im Team zu zeigen. Aber der Lohn ist eine Arbeit, die sinnvoll ist & glücklich macht.

Gerne begleite ich Leitungskräfte, die Ideen, die in dem Buch:  Reinventing Organzations dargelegt sind, bei sich selbst in der Einrichtung zu entwickeln. Auf dem Mirabellenhof können Sie dazu tagen, sich weiterbilden und von der Nähe der Naturschule Barnim profitieren, die nach diesen Prinzipien arbeitet. Nehmen Sie gern mit mir Kontakt auf!

 

eroffnung

 

Die Schule, die ich mitgegründet habe und dann noch bei uns auf dem Hof ihre ersten Schuljahre verbringt, wird am Samstag, den 7. Oktober 2017 nun feierlich eröffnet!

Wir sind stolz, dass wir es geschafft haben, unsere Visionen und Träume vom selbstbestimmten Lernen in der Natur und in sicheren Beziehungen ins Leben gerufen zu haben.

Am Nachmittag wird Tag der Offenen Tür auf unserem Hof/ im Schulgebäude sein und abends wird dann im Kulti laut gefeiert mit gaaanz viel toller Mucke… kommt doch vorbei und feiert mit!

Die Menschheit ist nicht auf allen Gebieten gleich weit entwickelt und fortgeschritten. Während unsere Technik ein hohes Niveau hat, sind die meisten Menschen quasi Analphabeten in Sachen zwischenmenschliche Beziehungen!

Es fehlt an Wissen und Erfahrung, wie Beziehungen funktionieren, wie man eigene Beziehungsmuster erkennt und wie wir diese gestalten können. Deswegen gibt es auf dem Mirabellenhof immer wieder Seminare und Fortbildungen von beziehungskompetent.de, wo Du Beziehungskompetenz erwerben kannst.

Diese sind immer praktisch orientiert, denn Beziehung ist keine reine Wissen- oder Kopfangelegenheit. Es reicht nicht, viele gute Bücher darüber zu lesen… Die Workshopreihe „Das Connection Project“ mit Angela, die jetzt im November startet, nähert sich diesem Thema fast wortlos – durch spielerische Übungen zur Präsenz und Authentizität z.B. aus dem Clowning. Die Workshops in einem geschützten Raum muten leicht an, es wird ganz bestimmt viel und herzhaft gelacht und berühren doch alle menschlichen Tiefen und Höhen, so dass die Wochenenden sehr erfüllend und nachhaltig stärkend wirken.

Für PädagogInnen und TherapeutInnen: Unsere Persönlichkeit und unsere Fähigkeit Beziehungen zu gestalten sind die absolute Schlüsselqualifikation für alle Berufe im sozialen Bereich!

Wenn Du mehr über theoretische Hintergründe erfahren willst, warum ein stabile Beziehung zu Dir selbst entscheidend über Deinen kleinen Frieden aber auch den Weltfrieden ist, kannst Du hier Thomas Hübl sehen (in englischer Sprache, leider ohne Untertitel).

 

 

In wenigen Tagen endet die Möglichkeit, zum Frühbucherrabatt in das Connection Project einzusteigen. Melde Dich also jetzt an, wenn Du einen inspirierenden Winter verbringen willst.

Die Workshop-Reihe ist offen für alle Interessierte, Sprachen: Englisch mit deutscher Übersetzung, alle Übungen können in Deutsch absolviert werden, es muss kein Englisch gesprochen werden.

Infos & Anmeldung hier

 

Können Beziehungen Einfach & Erfüllend Sein- (1)

Das Connection Project habe ich zusammen mit Angela Halvorson Bogo für Deutschland konzipiert. Es ist unser umfassendstes Langzeit-Programm Deine Beziehungskompetenz zu erforschen und zu erweitern.

Schon im November startet es und nun sind die Anmeldeformulare für die 14 Plätze im Connection Project ab Mitte November auf deutsch und englisch auf den entsprechenden Seiten zu finden. Nutze den Frühbucherrabatt – Hier geht es lang:

Deutsche Seite

Englische Seite

It's Take Your Dog to Work Day! (1)

Kann man sich in einer Beziehung wirklich frei fühlen? Kann man sich mit anderen Menschen tief verbunden fühlen und dennoch unabhängig sein? Ich habe es erfahren dürfen und eine der Personen, die mir dies mit wunderbarer Leichtigkeit vermittelten, war Angela Halvorson Bogo aus Norwegen. Deswegen hatte ich mir gewünscht, dass es nach dem erfolgreichen Workhop im Mai 2017 ein Nachfolgeprojekt mit ihr in Deutschland gibt. Nun haben wir es gemeinsam auf die Beine gestellt:

The Connection Project – Erlebe es selbst: tief verbunden und absolut frei!

connectprojectDas Connection Project startet Mitte November 2017 und wird Dich durch den dunklen Winter bis zum Anfang des Sommers begleiten, nähren, stärken, Tiefgang und Leichtigkeit in Dein Leben bringen. Das Connection Projekt bringt Dich in tiefere Beziehung zu Dir selbst und anderen.

Hier kannst Du lernen, Deiner inneren Weisheit und Intuition zu vertrauen und Dich ganz echt zu zeigen. Du spürst, was loslassen bedeutet und wie Gelassenheit sich anfühlt. Und Du wirst neue Antworten finden auf die Fragen, die unsere Lebensqualität ausmachen: „Wie kann ich Beziehungen gestalten? Wie bin ich mit mir selbst und anderen verbunden? Wie verwurzelt bin ich im Augenblick? Bin ich echt oder passe ich mich an? Was nährt mich wirklich? Was bringt mich in meine Kraft?“

angelahalvorsen-510x519Der Workshop ist das Produkt jahrelanger praktischer Erfahrung. Angela Halvorson Bogo (GN/Norwegen) wird jede Methode und jeden Weg wählen, der ihr im Moment hilfreich scheint: Improvisieren, Clowning, Meditation und Herzensübungen, Musik, Tanz, Spiel, Entspannung, Zeichnen, Begegnung mit den Hoftieren, Dialog und Storytelling. Der Archetyp des Narren (the fool) lehrt dabei den Weg einer Weisheit jenseits des Verstandes, ein Weg zu Präsenz und Authentizität. Katrin Paul wird den Transfer in den privaten und beruflichen Lebensalltag durch Reflexion und Beratung unterstützen.

The Connection Project umfasst:

– Drei Workshops von November 2017 bis Anfang Mai 2018 mit Angela Halvorson Bogo und Katrin Paul auf dem Mirabellenhof, jeweils Freitag morgen bis Sonntag nachmittag

P1210102 (2)– Teilnahme an 3 Storytelling-Hauskonzerten zu Halloween, Lichtmess und Sommeranfang auf dem Mirabellenhof (englisch mit deutscher Übersetzung) am Donnerstag Abend vor dem Workshop

– ein halbes Jahr Vernetzung und persönliche Unterstützung
in einer privaten Facebookgruppe (hier kannst Du das Connection Project auf Facebook liken und weiterempfehlen)

– regelmäßiger Austausch in einer Kleingruppe zwischen den Workshops

– Je eine Stunde persönliches Coaching per Skype oder Telefon mit Angela in englischer Sprache oder Katrin in deutscher Sprache zwischen den Workshops

– alle Tagungskosten (Unterkunft und Verpflegung) auf dem schönem Mirabellenhof im sanierten Denkmal mit Naturgarten (35km nördlich von Berlin).

Die Workshoptermine sind:
17. -19. November 2017
26. – 28. Januar 2018
und 27. – 29. April 2018

Hier mehr Information:

http://mirabellenhof.de/index.php/Veranstaltung/connectionproject/

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Das einzigartige Halbjahresprogramm zur Beziehungskompetenz, das Dich in Verbindung bringt mit Deinem Herz, Deiner Kraft und der Leichtigkeit des Lebens!

connectproject

Ein wichtiges Thema, dass oft im Hintergrund unbewusst die Fäden zieht: Schuld. Die Kita Wukaninchen in Biesenthal bietet dazu ein Tagesseminar mit Johannes Neumann an.

Inhaltliche Infos findest du hier: https://www.all-about-conflicts.org/seminare/themen-zur-begleitung-von-kindern.

Samstag, den 20.5.,Zeit: 9:45 h in der Kita bis ca. 18 Uhr
Ort: Wukaninchen, Ruhlsdorfer Straße 44 in 16359 Biesenthal

Infos und Anmeldung hier: kinder@wukania.net

20170424_171013 (2)In dem von uns seit 3 Jahren sanierten altem Denkmal – dem Mirabellenhof in Biesenthal – ist nun Platz für Seminare, Teamsupervisionen und Workshops. Der Saal ist eröffnet und die Besonderheiten von Alt & Neu in dem Haus von 1756 laden ein, auch bei sich selbst zu schauen, was bewahrt werden soll und was erneuert werden muss. Das Haus ist also Programm…

 

 

Teamsupervision & Fortbildungen

Welche Energie bringst Du in die Welt?
Dieser Text hat mich tief berührt und angesprochen, weil ich doch in der Alltagshektik oft in alte Muster verfalle, dass „Alles“ nicht reicht, die Zeit, das Geld usw.   – Eine schöne Erinnerung:  es ist Fülle und Überfluss da – jetzt leicht im Frühling in der Natur zu spüren – und ich bin eingeladen, das zu genießen!

Bild könnte enthalten: Himmel, Pflanze, Wolken, Baum, Blume, im Freien und Natur

This is for you! I am sending good energy right now as I write. There is an abundance of good energy in the world. By writing this I remind myself and I am inviting anyone who it speaks to, to notice. Notice the invitations to engage, to play, to be your truth, your love, to be real. There are a thousand moments a day to shift into awareness, awakeness, aliveness, gratitude. To shift by being the awareness, awakeness, aliveness, gratitude. By loving the self, taking care of the body, the inner child, to mother yourself, to do some tiny creative act. The struggle in life is over in the moment we act as the who we actually are. We are not victims. We are super powers incarnate.
A blessing is coming all the time. When I believe in goodness, a new world breaks through and beauty and possibility and support are everywhere. I received the original version of this message and re wrote it. Write your own if you wish. Is there something good, true or lovely you believe and can send out? Let if flow through you as you write and give it away to many, however many you want.
If you send to me I’ll be grateful. I don’t need you to, I don’t need anything! Be happy. You can ignore this message. It isn’t a test. You are god, source, life unfolding as this moment. What could you possibly need? Enjoy yourself.

—-

angelahalvorsen-510x519Ich bin sehr froh, dass wir den Workshop „authentic play“ mit Angela hier in Deutschland haben werden und diese Fülle und Lebensfreude ein Wochenende gemeinsam in unser Leben bringen und in den Alltag mitnehmen werden.

Und das noch passend zum Artikelbild im schönen Mai, vom 12.- 14.5.2017 auf dem Mirabellenhof. Es sind noch zwei Plätze vorhanden!

Wer nur ein kleine Kostprobe nehmen will: Storytelling & Ballads – Hauskonzert, Do, 11.5.2017, 19.30 Uhr, Kartenreservierung nötig!

Eine Veranstaltung vom Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“
am 08.04.2017, 10:30 – 16:00 Uhr im Kulturbahnhof Biesenthal


„Das wird man doch mal sagen dürfen…“?

Du hast in der Bahn einen rassistischen Spruch gehört, wolltest etwas entgegnen, hast dich aber nicht getraut? In deinem Umfeld hörst du Sprüche wie „In manchen Punkten hat die AfD ja doch recht“ oder „Stimmt doch, es sind doch wirklich langsam zu viele Ausländer in Deutschland“?

Wir alle kennen das: es fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Sei es in der Diskussion mit dem Arbeitskolleg*innen, bei der Familienfeier oder beim Grillen mit dem Sportverein. Später ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht , widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen lassen.

Du willst wissen, wie du rechten Parolen etwas entgegnen kannst?

-> Dann werde „Stammtischkämpfer*in“!

In den Situation, die uns sprachlos machen, wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin! Der Stammtisch ist überall: An der Kasse des Supermarktes, am Arbeitsplatz, in der Mensa, auf dem Spielplatz oder in der Bahn. Aber: Wir sind auch überall und wir können durch Widerspruch und deutliches Positionieren die Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.

In den Stammtischkämpfer*innen-Seminaren beschäftigen wir uns mit Strategien, die uns ermöglichen, rassistischen Vorurteilen Paroli zu bieten. Wir wollen gängige rechte Positionen untersuchen und wir wollen gemeinsam üben, das Wort zu ergreifen und für solidarische Alternativen zu streiten statt für Ausgrenzung und Rassismus.


Das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ dafür eine kostenlose Schulung an. Wir wollen euch befähigen aufzustehen und zu kontern!

Wann: am 08.04.2017  von 10:30 – 16:00 Uhr

Wie: wir arbeiten mit Inputs, Austausch in Gesprächskreisen und interaktiven Übungen. Es gibt (gegen Spende) Tee und Kaffee und für die Mittagspause eine kleine Suppe.

Wo: Kulturbahnhof Biesenthal, Bahnhofsplatz 1, 16359 Biesenthal, www.kulturbahnhof-biesenthal.de

Der Kulturbahnhof ist stündlich mit der Regionalbahn erreichbar, knapp 10 min von Eberswalde und Bernau aus.


Wer: das Training wird geleitet von Josephine Löwenstein und Caroline Bohn vom Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“

Da die Platzzahl begrenzt ist, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung an: loewenstein@la21-biesenthal.de


Weitere Infos und Aktivitäten vom Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“:
www.aufstehen-gegen-rassismus.de // www.aufstehen-netzwerk.de

https://de-de.facebook.com/aufstehengegenrassismus/

In vier Wochen startet die Weiterbildung „Neue Erziehungskultur leben – Verantwortung statt Gehorsam“. Eine Weiterbildung ohne  Fachvorträge und Hausarbeiten – sondern ein einjähriges, warmherziges, tragfähiges Coachingnetz für Deinen beruflichen und persönlichen Alltag.

Hier kannst Du persönliches Wachstum und Potenzialentfaltung ganz konkret an Dir selbst erleben, Hindernisse erkennen und neue Wege der Veränderung erfahren – das bieten die 6 Wochenenden mit je 2 Trainerinnen vom Deutsch-Dänischen Institut für Familientherapie und Beratung. Hier werden die Ideen großer Familientherapeuten wie Walther Kempler und Jesper Juul lebendig erfahrbar. Sozusagen Nachhilfe in Beziehungskompetenz, das Ausbildungsfach das bis heute kaum eine Rolle in pädagogischen und therapeutischen Berufen spielt und dennoch das Fundament gelingender Begegnungen im Berufsalltag ist.

Wie verändert man ein pädagogisches Denk- und Fühlsystem, dass äußerlich ganz modern daher kommt, aber innerlich noch auf vielen Grundsätzen aus dem 19. Jahrhundert basiert? Ja, es gibt keine Prügelstrafe mehr – aber das Anschreien von Kindern ist noch ganz normal vielen Schulen. Die pädagogischen Mittel sind subtiler und scheinbar freundlicher geworden – aber Lob und Strafe bleiben Formen von Manipulation, das ist den wenigsten Fachkräften und Eltern wirklich bewusst. Die neuen und jungen Werte von Integrität, Authentizität, Verantwortung und Gleichwürdigkeit sind gewünscht – aber nur wenige Menschen können sie umsetzen. Es wird Autorität mit Härte verwechselt oder Führungskompetenz abgelehnt, weil man nicht übergriffig sein möchte. So bleibt es bei Lippenbekenntnissen!

Einig sind sich die meisten, das sich noch was ändern muss – dass wir nur in wenigen Gemeinschaftseinrichtungen wirklich erleben, dass jedes Kind in seinem Sosein willkommen und respektiert ist. Dass wir kaum ahnen, welche Energien freigesetzt werden könnten, wenn wir nicht ständig mit Kontrolle und Regeldiskussionen beschäftigt wären. Welche Qualität sich in unseren Familien oder in Einrichtungen im Miteinander einstellen könnte. Kinder spüren diese neue Qualität des Miteinanders sofort und drücken die Entwicklung ihrer Eltern dann z.B. so aus:

„… In den letzten drei Jahren habe ich gelernt, „Ich will“ und „Ich will nicht“ zu sagen. „Ja“, wenn ich ja meine, und „Nein“, wenn ich nein meine. Doch, was so einfach klingt, ist in der Umsetzung ein langer Prozess. Denn die in meiner Herkunftsfamilie angeeigneten Muster bahnen sich immer wieder ihren Weg. Das bestätigt jeder Neurologe. Das ist biologisch. Aber abbaubar.

So überraschte mich unsere Tochter in diesem Sommer mit folgender Frage: „Kann Jesper Juul nicht auch die Leute in Korea beraten? Bei uns zu Hause hat es ja auch geklappt.“*

Das System ändert sich, wenn Du Dich änderst!
Investiere in Deine persönliche Entwicklung und Du wirst staunen, was möglich ist!

Beziehungskompetenz lautet das Zauberwort. Aber was ist das ganz genau?

Beziehungskompetenz – es geht um dich und mich und unsere Beziehung
Wenn es gut läuft, wenn ich mit sozial kompetenten Kindern zusammen bin, deren Integrität intakt ist, dann ist es leicht, beziehungskompetent zu sein. Dann geht es wie von selbst. Aber was passiert, wenn Philipp Sara haut?

In meinem Arbeitsalltag will ich gern ein gesundes und harmonisches pädagogisches Klima schaffen, wo die Kinder und ich uns wohl fühlen und „gedeihen“ können, wo ich das vermitteln kann, was ich gerne will. Aber was muss ich tun, wenn es Probleme gibt? Oder besser:

 Was passiert mit mir, wenn Phillip Sara schlägt?

 Was passiert mit mir, wenn ich nicht das tun kann, was ich gern tun will?

In solchen Situationen werde ich vielleicht wütend, bin irritiert, fühle mich machtlos, bin nervös, habe Zweifel, fühle mich unsicher, unterlegen oder ich fühle mich inkompetent. Ich habe Gefühle, die ich eventuell nicht mag oder auf die ich nicht wirklich stolz bin.

Oder vielleicht kenne ich mich gar nicht so gut aus mit meinen Gefühlen, bin gar nicht in der Lage, genau zu sagen, was ich fühle, sondern spüre tatsächlich nur ein deutliches Unbehagen. Aber auch diese Gefühle, die ich nicht wahrnehmen kann, verschwinden nicht einfach. Sie bleiben vielmehr im übertragenen Sinne heimatlos. Das hat zur Folge, dass sie sich bei den Kindern „platzieren“. Dann sind die Kinder allein damit. Und das ist ein Problem.

Wenn ich mich aber gut kenne und in der Lage bin, meine Gefühle zu identifizieren und zu benennen in einer solchen Situation, wenn Philipp Sara schlägt, dann weiß ich, dass das Auswirkungen hat auf mich und auf die Beziehung zu den Kindern. Es beeinflusst meine Stimmung und steht im Weg für einen guten Kontakt. Und das ist mein Anteil an diesem Problem.

Beziehungskompetenz heißt, seine Gefühle gut zu kennen. Es geht also auch darum, sich selbst gut zu kennen, sowohl die besten, als auch die weniger guten Eigenschaften. Die besten sind die, auf die wir stolz sind und die wir in unseren Lebenslauf schreiben. Aber was ist mit dem Zorn, den Irritationen oder der Machtlosigkeit usw.? Sind das die Gefühle, die wir eigentlich nicht haben dürfen oder die wir einfach beiseitelegen und möglichst ignorieren und verdrängen sollten? Oder sollten wir uns mit ihnen anfreunden und sie besser kennenlernen? Das ist in jedem Fall das, was ich empfehlen würde.

Wenn wir unsere Gefühle registrieren und anerkennen:
– laden wir Fehler und Verantwortung nicht auf die Kinder, was die Beziehung zu ihnen verändert.
– verändern sich die Gefühle und es gibt oft eine Erleichterung.
– bekommen wir eine nuancierte Sicht auf uns selbst und dies ist eine Voraussetzung für mehr und ebenfalls nuancierte Empathie.
– schaffen wir ein gutes Gegenmittel gegen Stress
– stärken wir unser Selbstgefühl und unsere Integrität
– bekommen wir Energie in dem Sinne, dass die Gefühle für uns anstatt gegen uns arbeiten.

Beziehungskompetenz heißt, sich selbst und andere zu sehen. Man kann sagen, wenn ich mich selbst sehen kann, habe ich bessere Voraussetzungen, um auch Sara und Philipp zu sehen. Und auf diese Weise kann ich ihnen helfen, ihre Selbsteinsicht und Beziehungskompetenz zu fördern, die notwendig ist, damit sie einen Weg finden, der ok ist für sie selbst und andere.

Manche können das einfach so. Sie haben offensichtlich ein angeborenes Talent. Aber die meisten von uns brauchen etwas Zeit, um dies zu lernen, oder besser, das zu trainieren. Denn Beziehungskompetenz ist nicht etwas, was man sich anlesen kann. Aber in der Regel kann man es lernen. Das ist meine Erfahrung!**

Es sind noch einige Plätze in dieser einmaligen Weiterbildung in Deutschland frei! Startwochenende ist 24. – 26.3.2017!
Hier geht es zu den Details der Weiterbildung.

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* FAZ-Artikel: Meine Erziehung zum Elternsein – http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/bei-jesper-juul-meine-erziehung-zum-elternsein-12727704-p5.html?printPagedArticle=true#pageIndex_5

** (Kurt Rasmussen, 01.09.2015)

In der schönen Villa Fohrde direkt an der Havel nahe der Stadt Brandenburg habe ich meine Ausbildung zur Familientherapeutin gemacht und nun gibt es dort immer mehr offene Familienbildungsangebote, die ich wärmstens empfehlen kann:

 

Familienbildungsangebote in der Villa Fohrde 2017

Kochen ohne Grenze: Nigeria (17.-19. April)
Kochen ohne Grenze: Weltweit (23.-25. Oktober)
Familienseminar für Große (Eltern, Paten und Patinnen, Großeltern) und Kleine (ab 5 Jahren). Bei jedem unserer Projekte unter dem Motto „Kochen ohne Grenze“ steht ein besonderes Land im Mittelpunkt. Wir lernen das Land, aber Bitte Bilder anzeigennicht nur kochend kennen. Spielerisch werden wir ein paar Worte auf einer fremden Sprache ausprobieren. Während sich die Erwachsenen an d
en Abenden mit der politischen und gesellschaftlichen Lage in den jeweiligen Ländern auseinandersetzen, steht für die Kinder das spielerische Kennenlernen im Mittelpunkt. Im April wird unser nigerianischer Freiwilliger Emmanuel das Seminar begleiten. Die Reihe wird durch die Bundeszentrale der politischen Bildung gefördert.
Teilnahmebeitrag: Große 100€ / Kleine 50€
Anmeldeformular

 

Generationengerechtigkeit leben oder Lehmbau für Alle (4.-6. August)
Familienseminar für Große (Eltern, Paten und Patinnen, Großeltern) und Kleine (ab 4 Jahren). Wie kann unsere Gesellschaft nachhaltig und gerecht leben? Was ist ein ökologischer Fußabdruck und wie kann ich ihn verbessern? Wie kaBitte Bilder anzeigennn eine Stadt der Zukunft für alle Generationen aussehen? Diesen Fragen widmen sich die Teilnehmer/innen, die aus drei Generationen (Kinder, Elte
rn, Großeltern) kommen. So wird Generationengerechtigkeit diskutiert und gleichzeitig gelebt. Im praktischen Teil wird eine Stadt der Generationen aus Lehm gebaut.
Teilnahmebeitrag: Große: 100€ / Kleine: 50€
Anmeldeformular

 

Mach doch mal Impro! (6.-8. Oktober)Bitte Bilder anzeigen
Kurz nach der Bundestagswahl diskutieren wir über die Ergebnisse, spielen dabei Improvisationstheater und lernen Demokratie spielerisch kennen. Das Projekt ist neu und ein Experiment. Wer also Lust hat sich auf Neues einzulassen und
einfach mal zu improvisieren, dabei auch gleichzeitig über Politik nachzudenken, der_die ist hier sehr herzlich eingeladen.
Teilnahmebeitrag: Große: 100€ / Kleine: 50€
Anmeldeformular

 

Für Kinder:
Das Rekordwort: AmbiguitätstoleranzBitte Bilder anzeigen

Es ist ein spannendes Anliegen schwierige Worte und Zusammenhänge Kindern zu erklären. Doch gerade zur Zeit sehen wir, dass man mit der politischen Bildung gar nicht früh genug anfangen kann. Hierfür ist es wichtig, sich verständ
lich auszudrück
en. So gibt es inzwischen eine Sammlung von Begriffserklärungen, auf die Ihr gerne mal klicken, ausdrucken und vorlesen dürft:
Rekordwort: Ambiguitätstoleranz
Partizipation und Eis
Robben und Inklusion

 

Angebot unseres Partners: Beratung für alle (durchgehend möglich)
Sehr gerne möchte ich Euch auf ein Angebot unseres Partners des Deutsch-Dänischen Instituts für Familientherapie und Beratung (DDIF) hinweisen: „Die angehenden Familientherapeuten und -therapeutinnen lernen unter Anleitung der erfahrenen Ausbilder, mit Familien, Paaren und auch Einzelpersonen zu arbeiten. Wir wollen unsere Arbeit möglichst vielen Familien zu Gute kommen lassen. Wir wollen die Lernenden in der Ausbildung mit guter Begleitung und Unterstützung in die Praxis einführen. Wir verbinden beide Anliegen und laden Familien ein, sich im Rahmen der Ausbildung beraten zu lassen.“ Die kostenlose Beratung kann in der Villa Fohrde stattfinden und dient als ein Blick auf die Familie. Grundlegend ist dabei das Konzept von Jesper Juul „Von der Erziehung zur Beziehung.“ Mehr Informationen dazu auf der Seite des DDIF.

 

Aktuelles aus der Villa gibt’s auch bei Facebook und Twitter.
www.villa-fohrde.de

 

Paartherapie ganz lustvoll und unterhaltsam… hier bei uns live in Biesenthal, da gehe ich natürlich hin!

Am 21.1.17 um 20 Uhr im Kulturbahnhof Biesenthal:
Frau Sonntag und ihr ständiger Begleiter

 
„Wir sind ein Ehepaar/Und das schon Jahr für Jahr/Langsam geht uns doch die Luft aus“, singt Frau Sonntag, während ihr ständiger Begleiter am Klavier sitzt. Wer kennt das nicht?
Anja Sonntag und Stefan Gocht kennen wir jedenfalls schon aus anderen, inzwischen geschiedenen Musik-Ehen. Privat sind die beiden seit  etlichen Jahren glücklich verheiratet – Zeit also, das Eheleben auf die Bühne zu bringen. „Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen und Dir sagen, der Müll muss noch raus“, heißt es da von Frau Sonntag, während ihr Ehepartner nur über seine Leiden als Hausschwein klagt: „Мänner essen immer alle Teller leer.“
Mit ironischem, teilweise etwas gesellschaftskritischem Humor werden bekannte Schlager und Pop-Songs verdreht. Hier und da gibt es Anleihen von Claire Waldoff und Savoir-vivre.
Und zwischen den Songs wechselt es mit kabarettistischen Einlagen ständig hin und her zwischen Ehestreit und Einigkeit.
Zwischen Frau Sonntag und ihrem ständigen Begleiter gibt es eine klare Rollenverteilung: Anja Sonntag singt und Stefan Gocht begleitet an Klavier, Tenorhorn, Akkordeon und darf ab und zu (leise) mitsingen.
Und falls es zuhause mal wieder kriselt – ein Konzertbesuch bei den beiden ist als Paartherapie durchaus zu empfehlen. http://www.frausonntag.de/
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Eintritt: € 13,-, ermäßigt: € 10,-
Reservierungen: info@bahnhof-biesenthal.de
 
Anja Sonntag: Ihr kräftiger Mezzosopran avanciert zum Hauptinstrument, mit dem sie sich von Franz Lehar bis George Gershwin sicher durch alle Lagen und Tempi bewegt. Hier ist der Jazz wortwörtlich in die Wiege gelegt worden – ihr Vater Klaus Sonntag, einer der besten Banjo-Spieler in Deutschland im New Orleans- und Dixieland-Style, führte sie früh ans Klavier. Sie spielte schon mit 14 Jahren bei den Melody Syncopators, aber der Gesang war es, der sie erst zur klassischen und dann zur Jazz-Ausbildung führte. Nach dem Studium arbeitete sie als Sängerin in verschiedenen Projekten, unterrichtet Gesang u.a an der Musikschule Falkensee, coacht in Musicalprojekten und leitet diverse Chöre.
Stefan Gocht: Im deutsch-böhmischen Grenzgebiet in eine Musikerfamilie hinein geboren, führte zunächst kein Weg an Blasmusik vorbei.Trompete, Posaune, Tenorhorn und Tuba – Stefan Gocht lernte alles. Musik sollte unterhalten – egal ob im heimischen Bierzelt oder bei Fernsehauftritten beim Deutschen Fernsehfunk („Alles singt“). Nach dem Musikstudium in Berlin (Jazztrompete und klassischer Tonsatz/Komposition) schloss sich ein breites Wirkungsfeld als freiberuflicher Musiker, Musikschullehrer (MS City West Berlin-Charlottenburg) und Workshopdozent an.

Wenn wir das Menschenbild vom kompetenten Kind (Jesper Juul) Ernst nehmen, dann ändert sich unsere Art, wie wir auf die Bildung von Kindern schauen. Es ist die Entwicklung von Erziehung zu Beziehung, vom „Inhalte in uninteressierte Kinder füllen“ zur Gestaltung von Selbstlernprozessen.

In einer Vertrauenskultur, in der wir davon ausgehen, dass jedes Kind nichts lieber tut als Neues zu lernen und die Welt zu begreifen, benötigen wir keine festen Stundenpläne mehr sondern setzen auf Lernen durch intrinsinsche Motivation und Begeisterung.

Aber was bedeutet es konkret Vertrauen in Selbstlernprozesse von Kindern zu haben? Wie fühlt sich das Erleben und Aushalten der individuellen Lernwege der Kinder, was ja so schön klingt, für die Lernbegleiter oder gar Eltern an?

Heute erreichte mich der Brief einer Mutter, deren Kinder ein halbes Jahr in Deutschland eine freie Schule besuchen und ein halbes Jahr im Ausland Homeschooling machen. Ich finde ihre genaue Beobachtung und ihre Offenheit beeindruckend. Und diese Mutter hat etwas wichtiges gelernt – dass es gilt die eigene Angst auszuhalten und dass sich Vertrauen lohnt!

 

Ihr Lieben,

kurz nach unserem Seminar hatte ich gestern eine schöne Erfahrung mit Helene(9) (Name geändert) gemacht, die ich gern mit euch teilen möchte:

Seit unserer Rückkehr aus Deutschland, also seit August, hat sich Helene fast gar nicht mit Schreiben und allem was dazu gehört, beschäftigt. Das heißt, zuerst schon, denn sie schrieb gleich im August eine lange Geschichte auf im Computer. Aber danach dann MONATELANG gar nichts mehr. Mich hat das beunruhigt und anfangs hatte ich noch Versuche über Angebote gemacht, dann aber die Situation hingenommen. Vorgestern nun begann sie erneut, im Computer eine Geschichte zu schreiben, die sie sich selbst ausgedacht hat. Sie saß auch gestern den ganzen Tag daran – mit nur einigen Unterbrechungen, wozu z.B. ein kleiner Film gehörte, den sie anschaute, um das darin gesungene französische Lied zu lernen (sie lernt seit einiger Zeit ein wenig Französisch).

Es war ein langer Tag (wir haben übrigens grad Ferien). Sie gab mir die Geschichte zum Lesen. Abgesehen davon, dass sie alles klein und ohne Satzzeichen geschrieben hatte, war ich zunächst einmal beeindruckt von ihrer Rechtschreibung. Es gab so einige Wörter im Text, bei denen ich mich wunderte, woher sie wusste, wie sie geschrieben werden, weshalb ich zunächst dachte, sie hätte ein Rechtschreibprogramm benutzt – war aber nicht so. Mir wurde deutlich, dass sie wirklich ein Gefühl für die Schreibweise von Wörtern entwickelt hat. Sie sagt selbst, dass sie oft, wenn sie ein Wort schreibt, „spürt“, wenn da was nicht richtig ist – und dann verändert sie es bis es ok erscheint. Da wir überhaupt gar keine Rechtschreibübungen gemacht und ich ihr auch noch nie Tipps zu Rechtschreibregeln gegeben habe, muss das offensichtlich vom vielen Lesen kommen (sie verschlingt Bücher).

Später wollte sie die Geschichte ausdrucken und da fragte ich sie, ob sie nicht vorher die Sätze mit Punkten voneinander abtrennen wolle, weil es sonst für den Leser schwer sei, das Geschriebene zu verstehen. Obwohl sie sonst sehr oft Angebote ablehnt, war sie sofort einverstanden, bat aber um meine Hilfe. So saßen wir dann zusammen und sie hat Stück für Stück versucht, zu identifizieren, wo ein Satz aufhört und dann den Buchstaben des Satzanfangs groß geschrieben. Da ihr Text eine Unmenge wörtliche Rede enthielt, und sie auch schon ein wenig mitbekommen hatte, dass da gewisse Zeichen hinkommen, wurde das auch noch zu einem Thema. Und am Ende dann noch die Großschreibung der Namenwörter/ Substantive.

Da es schon spät war (nach 20 Uhr) und noch so viel Text vor uns lag, hatte ich ihr mehrfach vorgeschlagen, am Folgetag weiterzumachen, aber sie bestand darauf, dass wir fortfahren, weil sie es noch heute fertigbekommen wollte. Dabei war sie selbst schon sehr müde. Ab und zu bat sie mich, ob ich es nicht für sie machen könne, aber das lehnte ich jedes Mal ab. Und sie lehnte meine Vorschläge ab, dann halt morgen weiterzumachen.  Und so kämpften wir uns regelrecht durch den Text.

Letztendlich hat sie – wegen ihres Wunsches, die Geschichte auszudrucken – innerhalb einiger Stunden in Form eines regelrechten „Intensivprogramms“ mehrere Themen „behandelt“, die sonst verteilt und Stück für Stück in der Schule „drankommen“ würden – Satzzeichen (wann kommt Punkt, Fragezeichen, Ausrufezeichen), elementare Zeichensetzung bei wörtlicher Rede, Großschreibung Satzanfang und Substantive, andere Rechtschreibthemen – immer wenn es da irgendwo doch ein Wort gab, das mir, so wies da stand, in den Augen weh tat – sie konnte dann immer gleich identifizieren, was verändert werden musste. Themen wie die Nutzung wörtlicher Rede und die Verwendung von Adjektiven und Gefühlsäußerungen als Mittel um Geschichten spannend zu schreiben, wurden automatisch tangiert – da sie in ihrer Geschichte schon enthalten waren.

Sie hat all diese Themen nun ganz gewiss nicht zur Vollkommenheit gelernt, aber sie ist aus eigenem Antrieb entscheidende Lernschritte gegangen und die Art und Weise, wie das vor sich ging, gibt mir das Vertrauen, dass solche Lernprozesse – wenn die Notwendigkeit da ist – sehr schnell und intensiv verlaufen können und unter solchen Umständen sicher auch recht einprägsam ist. Noch zwei, drei solcher Situationen in ihrer Schulzeit und die genannten Themen „sitzen“ – ohne stundenlanges Auffordern zum Üben. Das fand sich schon sehr beeindruckend.

Was mir nun zunehmend mehr auffällt: Themen können monatelang nicht von Interesse sein (und das bereitet mir dann immer auf neue Sorgen, wenn ich an das TÄGLICHE Üben in der Schule denke). Und dann komm, wie aus dem Nichts, mal wieder eine intensive Phase, in der sich ein Kind einem solchen Thema widmet. Und dann ist sie irgendwann wieder vorbei, weil sie von einer ganz anderen Interessensphase abgelöst wird. Mit großer Wahrscheinlichkeit kehrt sie später, vielleicht auch viel später, mit Wucht erneut wieder.

 

 

Die Mutter arbeitet am Aufbau einer Freien Schule in Dresden mit. Wer Interesse hat, sich dort ebenfalls zu engagieren, der möge sich bei Patrice Hübsch oder Karen Reitz-Koncebovski melden.

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So harmonisch, wie wir uns das wünschen, läuft es oft nicht in der Teamarbeit – aber hier kommt die Abhilfe zu energiefressenden Konflikten! Das illustrierte Buch des Bestellers zur Neuerfindung von Organisationen wie Kitas, Schulen, Firmen usw. ist da!!!!

Hier findet sich anschaulich dargestellt, wie sinnorientierte Zusammenarbeit in Zukunft aussehen kann – sozusagen die bebilderte Hausbibel aller innovativen Einrichtungen, die sich von Erziehung zu einer Beziehungskultur entwickeln. Und das nicht nur in Bezug auf die Kinder oder SchülerInnen, sondern auch auf die Art und Weise der Zusammenarbeit der Erwachsenen im Team.

Dafür biete ich Einrichtungen Prozessbegleitung an, denn diese wunderbar erfüllende Art der Zusammenarbeit erfordert persönliches Wachstum aller Beteiligten – so ungewoht ist es in Deutschland trotz bester Absichten wirklich persönliche Verantwortung für seine Bedürfnisse zu tragen und integer zu agieren.

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„Willkommen zu einem Gespräch über die Organisationen der Zukunft.
Die ermutigende Botschaft von Reinventing Organizations ist bei vielen Lesern in der ganzen Welt auf Resonanz gestoßen. So konnte die Aufmerksamkeit von den Problemen im Management auf die neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit gelenkt werden, die sich heute zeigen. Dieser innovative Ansatz inspiriert tausende Organisationen – Unternehmen und gemeinnützige Initiativen, Schulen und Krankenhäuser – darin, sich zutiefst wirkungsvolleren, seelenvolleren und sinnvolleren Praktiken zuzuwenden.

Reinventing Organizations hat viele Menschen erreicht, aber nicht jeder hat die Zeit, ein 360 Seiten dickes Managementbuch zu lesen. Diese illustrierte Ausgabe vermittelt deshalb die Kernideen des ausführlichen Buches und beschreibt lebendig und fesselnd viele der konkreten Geschichten. Es kann gut sein, dass es Ihnen schwerfallen wird, dieses Buch wieder aus den Händen zu legen, und Sie es in einem Zug durchlesen. Wir heißen Sie willkommen zum Gespräch über die Organisationen der Zukunft!

„Eine stimulierende und inspirierende Lektüre!“
Robert Kegan, Harvard University

„Ein bahnbrechendes Buch.“
Ken Wilber, Autor von Eine kurze Geschichte des Kosmos

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